21 Tote und 142 Verletzte bei Protesten in Kurdistan

21:18 - 17 November 2019


Hengaw: Nach Protestkundgebungen wegen der Erhöhung der Benzinpreise im Iran sind mindestens 163 Personen in Kurdistan durch gezielte Schüsse bewaffneter Sicherheitskräfte der Islamischen Republik Iran verletzt bzw. getötet worden.

Unter Berufung auf die registrierte Statistik der Menschenrechtsorganisation Hengaw, sind am Samstag, den 15. November 2019 21 Personen durch gezielte Schüsse iranischer Sicherheitskräfte getötet worden, 142 weitere Personen wurden verletzt. Laut unserer Quelle gab es allein bei Protesten in Jewanru, Provinz Kirmashan, 14 Tote und 52 Verletzte.
Hengaw konnte bisher lediglich die Identität von zwei Personen in Erfahrung bringen: Kawa Mohammadi und Hamza. Einer der Getöteten war Mitarbeiter der Stadtverwaltung.
In Meriwan gibt es 6 Tote und 51 Verletzte, darunter drei Kinder.

Die Identitäten von vier Personen konnten in Erfahrung gebracht werden: Osman Naderi, Mehran Tak, Shaho Weludi und Behruz.

In Sine kam ein sechzehnjähriger Jugendlicher ums Leben. 25 weitere Personen wurden verletzt. In Kirmashan wurden 15 Personen durch Schüsse iranischer Sicherheitskräfte verletzt.