Kurdischer politischer Gefangener zum Tode verurteilt

Kurdischer politischer Gefangener zum Tode verurteilt

14:07 - 24 September 2018


Hengaw: Der kurdische politische Gefangene Mahiyadin Ibrahimi, der sich im Zentralgefängnis Urmias befindet, wurde zum Tode verurteilt.

Laut der Nachricht, die die Organisation für Menschenrechte „Hengaw“ erreicht hat, hat das Revolutionsgericht der Stadt Urmia den kurdischen politischen Gefangenen Mahiyadin Ibrahimi mit dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran (PDKI) zum Tode verurteilt. Mahiyadin Ibrahimi ist 40 Jahre alt und stammt aus dem Dorf Alkawe in Shino.

Sein Todesurteil wurde ihm am 23. September 2018 mitgeteilt. Mahiyadin Ibrahimi wurde das Recht auf einen Anwalt verwehrt.

Mahiyadin Ibrahimi wurde am 4. November 2017 von bewaffneten iranischen Kräften unter Beschuss genommen und im verletzten Zustand festgenommen, als er seine Arbeit als Kolber verrichtete. Zunächst wurde er in der Geheimdienstzentrale in Urmia festgehalten und anschließend in das Zentralgefängnis der Stadt verlegt.

Ein Bruder von Mahiyadin Ibrahimis namens Nuredin, der ebenfalls Kolber war, wurde im letzten Jahr von bewaffneten iranischen Kräften getötet.