Revolutionsgericht bestätigt Todesurteil von Mahiyadin Ibrahimi

Hengaw: Das Todesurteil des kurdischen politischen Gefangenen Mahiyadin Ibrahimi ist von dem Revolutio

28 Januar 2020 13:03


Hengaw: Das Todesurteil des kurdischen politischen Gefangenen Mahiyadin Ibrahimi ist von dem Revolutionsgericht der Stadt Urmia bestätigt worden.

Unter Berufung auf die registrierte Statistik aus der Zentrale von Hengaw, ist das Todesurteil des kurdischen politischen Gefangenen Mahiyadin Ibrahimi am 18. Januar 2020 von dem 2. Abteil des Revolutionsgerichtes der Stadt Urmia, Provinz West-Asrbaidschan, bestätigt und dem Verurteilten am selben Tag mitgeteilt worden.

Mahiyadin Ibrahimi, 41 Jahre alt und kurdischer Bürger aus Oshnaviyeh, wurde am 4. November 2017 unter Beschuss genommen und im verletzten Zustand festgenommen, als er gerade als Kolber (Lastenträger) arbeitete. Nach seiner Festnahme wurde er zunächst in der Gefängniszentrale des Etlaat (iranischer Geheimdienst) festgehalten und nach einigen Monaten in das Zentralgefängnis der Stadt Urmia verlegt. Im August 2018 verurteilte ihn das Revolutionsgericht in Urmia mit dem Vorwurf der Zusammenarbeit mit der Demokratischen Partei Kurdistan-Iran, einer oppositionellen kurdischen Partei, zum Tode. Mahiyadin Ibrahimi wurde bereits vor zehn Jahren einmal festgenommen und befand sich aus politischen Gründen für 14 Monate im Gefängnis.
 


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