Verletzung und Tötung von 219 kurdischen Kolber und Händlern

Verletzung und Tötung von 219 kurdischen Kolber und Händlern

18:46 - 2 April 2018


Hengaw: Die Tötung und Verletzung von kurdischen Kolber und Händlern ist im vergangenen Jahr (Zeitrechnung des kurdischen Kalenders) im Vergleich zum Jahr davor um 53 % angestiegen.

Unter Berufung auf die registrierte Statistik aus der Zentrale von „Hengaw“, sind in den vergangenen zwölf Monaten 219 kurdische Kolber und Händler entweder Schüssen iranischer Grenzbeamte oder den gefährlichen und ungesicherten Wegen durch Gebirgsregionen zum Opfer gefallen.

Im Vergleich zum Jahr davor ist die Zahl der verletzten und getöteten Kolber und Händler um 53 % angestiegen.

Tötung von kurdischen Kolber und Händlern
Unter Berufung auf die Statistik von „Hengaw“, sind in den vergangenen zwölf Monaten 71 Kolber und Händler ums Leben gekommen. 55 Kolber haben in der Grenzregion von Kurdistan ihr Leben verloren und 16 Händler haben auf den Straßen von Kurdistan und dem Iran ihr Leben verloren.

36 Personen wurden durch direkte Schüsse bewaffneter iranischer Grenzbeamte getötet, neun Personen sind auf der Flucht vor diesen bewaffneten Kräften Abhänge hinuntergestürzt, sieben Personen sind erfroren und eine Person ist durch die Explosion einer Mine getötet worden.

Die Mehrheit der Opfer, um genau zu sein 49 Personen, kamen aus Urmia, 19 Personen kamen aus Sne und drei Personen kamen aus Kirmashan.
Die Zahl der getöteten Kolber und Händler ist im Vergleich zum vorherigen Jahr um 7.5 % angestiegen.

Verletzung von kurdischen Kolber und Händlern
Unter Berufung auf die Statistik von „Hengaw“, wurden 148 Kolber und Händler während ihrer Arbeit leicht bis schwer verletzt.

Im Jahr davor wurden 77 Kolber und Händler verletzt, somit ist die Zahl der Verletzten um 92 % angestiegen.

79 Personen wurden durch direkte Schüsse bewaffneter iranischer Grenzbeamte verletzt, 31 Personen wurden bei Autounfällen verletzt, 19 Personen sind auf der Flucht vor bewaffneten Kräften der iranischen Regierung Abhänge hinuntergestürzt und wurden dabei schwer verletzt, 12 Personen wurden durch Minen-Explosionen schwer verletzt und zwei Personen haben aufgrund der tiefen Temperaturen in den Gebirgsregionen schwere körperliche Schäden erlitten.

Zudem wurden drei Kolber von Kräften der iranischen Regierung mit Steinen beworfen und sind infolgedessen schwer verletzt worden.

Von diesen 148 Kolber und Händlern, die während ihrer Arbeit leicht bis schwer verletzt wurden,

kamen 72 Personen aus Sne, 66 Personen aus Urmia und 10 Personen aus Kirmashan.