Hengaw bestätigt Identität eines Mannes, der während der Proteste in Qeshm getötet wurde: Mahmoud Mousavi

12 Januar 2026 15:32

Hengaw – Montag, 12. Januar 2026

Mahmoud Mousavi, ein Einwohner von Qeshm, wurde während öffentlicher Proteste in der Stadt durch direkten Beschuss der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran getötet. Damit steigt die Zahl der bestätigten Todesopfer infolge staatlicher Schusswaffen während der Proteste in Qeshm auf mindestens zwei.

Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Hengaw wurde der 29-jährige Mahmoud Mousavi in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 10. Januar 2026, in Qeshm durch Schüsse iranischer Streitkräfte getötet.

Zuvor hatte Hengaw berichtet, dass bereits am Donnerstag, dem 8. Januar 2026, der 22-jährige kurdische Mann Ako Mohammadi aus Salas-e Babajani in der Provinz Kermanshah, ebenfalls wohnhaft in Qeshm, während der Proteste durch direkten Beschuss staatlicher Streitkräfte getötet wurde.

Die öffentlichen Demonstrationen in Qeshm waren von einer großen Beteiligung geprägt und wurden mit massiver Repression beantwortet, darunter schwere Gewaltanwendung und der direkte Einsatz scharfer Munition gegen Demonstrierende durch iranische Streitkräfte.

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