Holako Eivani in Islamabad-e Gharb von iranischen Streitkräften erschossen
Hengaw –Dienstag, 13. Januar 2026
Holako Eivani, ein kurdischer Sportler aus Islamabad-e Gharb (Shabad), wurde während öffentlicher Proteste in der Stadt durch direkte Schüsse iranischer Regierungstruppen getötet.
Laut Informationen der Menschenrechtsorganisation Hengaw wurde Eivani am Donnerstag, dem 8. Januar 2026, in der Momtaz-Gasse in der Keshavarz-Straße in Islamabad-e Gharb von Regierungstruppen erschossen.
Hengaw hatte zuvor einen Sonderbericht über die Proteste in der Nacht des 8. Januar in Islamabad-e Gharb veröffentlicht, in dem heftige Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Regierungstruppen beschrieben wurden. In diesem Bericht wurde erwähnt, dass mindestens eine Person durch direkte Schüsse getötet und mehrere weitere verletzt wurden.
Nach weiteren Recherchen bestätigte Hengaw, dass es sich bei dem Getöteten um Holako Eivani handelte. Nach vorliegenden Informationen wurden bei denselben Zusammenstößen mindestens drei Mitglieder der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) getötet.