Kurdischer Bürger aus Mahabad zu 30 Jahren Haft verurteilt

21:06 - 5 October 2019


Hengaw: Ein kurdischer Bürger aus Mahabad, der seit sechs Jahren im Gefängnis von Urmia inhaftiert ist, wurde zu dreißig Jahren Haft verurteilt.

Laut der Meldung, die die Menschenrechtsorganisation Hengaw erreicht hat, hat das Revolutionsgericht in Mahabad am 2. Oktober 2019 dem kurdischen Bürger Hussein Osmani, der seit sechs Jahren im Zentralgefängnis der Stadt Urmia (Provinz West-Aserbaidschan) inhaftiert ist, eine 30 jährige Haftstrafe auferlegt.

Hussein Osmani wurde im März des Jahres 2013 von Kräften des Etlaat (iranischer Geheimdienst) festgenommen und ein Jahr später zusammen mit zwei weitere Personen namens Sabir Sheikhabdollah und Dyako Resulzade vom Revolutionsgericht der Stadt Mahabad zum Tode verurteilt. Die Todesstrafen sollten vor der Öffentlichkeit vollstreckt werden. Den drei Bürgern wurde vorgeworfen, im Jahre 2010 einen Terroranschlag in Mahabad verübt zu haben. Später wandelte ein Revisionsgericht seine Todesstrafe in 15 Jahre Haft um. Das Revolutionsgericht in Mahabad hat diese Haftstrafe um 15 weitere Jahre verlängert.

Seine Familie durfte ihn seit seiner Inhaftierung nicht besuchen.