Kurdischer Bürger zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt

Kurdischer Bürger zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt

11:42 - 19 February 2020


Hengaw: Ein kurdischer Bürger, der im Frühling des Jahres 2019 festgenommen wurde, ist mit dem Vorwurf der Spionage von der iranischen Justiz zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden.

Laut der Meldung, die die Menschenrechtsorganisation Hengaw erreicht hat, ist ein kurdischer Bürger namens Khosraw Zaristan aus Oshnaviyeh von dem ersten Abteil des Revolutionsgerichtes in Urmia, Provinz West-Aserbaidschan, zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil wurde mit dem Vorwurf der „Zusammenarbeit mit der Islamischen Republik Iran feindlich gesinnten Staaten“ in Abwesenheit des Angeklagten verhängt.

Khosraw Zaristan wurde am 8. August 2019 von Kräften des Etlaat (IRGC Geheimdienst) festgenommen und sitzt seitdem im Zentralgefängnis in Urmia in Haft. Khosraw Zaristan hatte in dem Zeitraum vor seiner Festnahme mehrere Monate auf eine Operation gewartet, durfte aber für die Operation das Gefängnis nicht verlassen.