Kurdischer Rechtsanwalt zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt

Kurdischer Rechtsanwalt zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt

21:54 - 12 December 2018


Hengaw: Ein kurdischer Rechtsanwalt aus Saqqez wurde von einem Revolutionsgericht in Teheran zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt.

Laut der Nachricht, die die Organisation für Menschenrechte Hengaw erreicht hat, wurde Arash Kaykhosrawa, ein kurdischer Rechtsanwalt aus Saqqez (Provinz Sine), von dem Revolutionsgericht in Irans Hauptstadt Teheran zu einer sechsjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.

Arash Kaykhosrawa wurde mit einem weiteren Rechtsanwalt namens Qasim Shohle Saidi am 18. August 2018 nach einer Versammlung festgenommen und mit dem Vorwurf der „Teilnahme an einer gesetzwidrigen Versammlung vor dem Parlamentsgebäude“ zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Des Weiteren wurde ihm ein weiteres Jahr Gefängnisstrafe auferlegt wegen „Betreibung von Propaganda gegen die iranische Regierung“.

Bisher wurde ihm eine vorübergehende Entlassung gegen eine Kaution aus dem Feshafuyeh Gefängnis bis zum Antritt der Gefängnisstrafe verwehrt.